RUMS mit Malova – oder: Was lange währt…

Wenn ich überlege, wieviel Zeit und Nerven mich diese Malova gekostet hat, dann würde ich mir nie wieder eine nähen. Aber jetzt wo sie seit fast drei Wochen im Einsatz ist und so viel kuscheliger und wärmer als meine bisherige Jacke ist, muss ich das wohl nochmal überdenken…

Malova vornIch habe Schnitt & Stoff schon Ende Oktober gekauft aber irgendwie habe ich mich erst im neuen Jahr dran gesetzt und mich für die Variante mit gerafften Rückteil entschieden. Beim nähen habe ich zwischendurch sogar Außen- und Innenjacke anprobiert und alles saß super. Aber als ich beide Jackenteile zusammengenäht habe, hat sich durch den winddichten und gleichzeitig superdünnen Jackenstoff der Hintern bei jeder Bewegung dermaßen aufgeplustert, dass ich aussah wie eine Ente. :-( Aber Jackenstoff auftrennen?? Erstmal lag die Jacke zwei Wochen in der Ecke, bis ich mich dann entschieden habe, es wenigstens zu versuchen. Schließlich steckt in so ner Jacke ganz schön Zeit- und Materialeinsatz… Ich habe also nur das untere Rückenteil abgetrennt, die Raffung weggemacht, die Jacke flach auf den Tisch gelegt, alles schön hingezubbelt und mit Washitape zusammengeklebt und wieder zusammengenäht. Und ich freu mich so, dass ich es gewagt habe, denn jetzt mag ich sie total!

Malova hintenAm tollsten sind die langen Bündchen, die habe ich von Claudis Mantel abgeschaut. Und natürlich der Kragen – nach dieser Anleitung genäht, damit ich ihn abnehmen kann, um den Rest der Jacke zu waschen. Gefüttert habe ich sie mit Thinsulate und Fleece und in den Armen zusätzlich mit Polyester-Taft damit die Arme schön flutschen. Und auch wenn immernoch das Gummiband im unteren Saum fehlt, freue ich mich, dass ich sie jetzt doch noch während des Winters fertig bekommen habe :-)

Ich wünsche euch einen wunderschönen RUMS-Tag und freu mich schon auf meine Blogrunde heute abend!

Liebe Grüße,
Alex